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Reisebericht Hardcoredivers 2006
28.03.2006
Ein neues Abenteuer der Hardcoredivers beginnt. Diesmal jedoch hat El Präsidente ein neues Ziel für seine unerschrockenen Begleiter gebucht: CABO VERDE, die Kapverdischen Inseln. Berichten zufolge soll das Tauchen dort nichts für Anfänger, Mimosen oder Angsthasen vor Großfisch sein, ergo genau das Richtige für die Hardcores.
Überpünktlich und voller Vorfreude fanden sich Hugo, Armin, Katrin und El Präsidente um 17.50 Uhr am neuen Terminal 1 des Hamburger Flughafens ein. Holger irrt trotz Winkens der Gruppe durch das Terminal, schafft es letztlich dann aber allein. Auch Claudia und Nico sind pünktlich und wie das stolze Auge des Präsidenten erkennt: Alle sind dekoriert!
Die Dame am Schalter war sehr nett, trotz dessen sie Probleme mit Ihrem „Automaten“ hatte, anschließend erfolgte die obligatorische Runde mit fünf Weizen und zwei großen Bieren.
Armin verbrachte die letzte Nacht bei Holgi. Hugo düste noch mal nach Hause und El Präsidente, Katrin, Claudia und Nico fuhren zum Stammgriechen Jannis nach Rellingen. Gerade als die Gruppe- gestärkt vom guten Essen und dem einen oder anderen Ouzo – aufbrechen wollte, erschien Ehrenmitglied Thorsten gegen 22.30 Uhr im Lokal. Beruflich verhindert konnte er bei dieser Reise nicht dabei sein, wollte aber noch viel Glück wünschen. So wurde es dann doch noch etwas später…
29.03.06
06.00 Uhr
Die Gruppe wurde von den freundlichen Stewardessen begrüßt und war begeistert. Der Flieger nicht voll und mit Fernsehern ausgestattet. Bei der Zwischenlandung in Düsseldorf mussten alle aus Sicherheitsgründen beim Tanken im Flieger sitzen bleiben, dann gings fast pünktlich und voll besetzt los. Im Fernseher lief Sunset Monstermother mit Pierce Brosnan, währenddessen wurde Kaffee und Kuchen von den freundlichen Flugbegleitern gereicht. Was für Strapazen. Eine nette, ältere Dame sorgte sich um Hugo und gab ihm auch noch Ihr Essen dazu, Hugo hatte auf Kampfgewicht abgespeckt und hatte somit keine Probleme mit überzähligen Kalorien. Die Bierbestellung von Holger lief eher schleppend, er war mit seinen Äußerlichkeiten zu beschäftigt…
Ankunft Cabo Verde: Der Flughafen sehr übersichtlich und sauber. Die Abholung erfolgte durch Ulli mit einem Kleinbus. Das Tauchgepäck wurde auf einen ( TÜV- überfälligen ) Anhänger geladen. Die Gegend ähnelt der Landschaft auf Fuerteventura, die Fahrt ist bereits nach 20 Minuten vorbei. Ankunft am Hotel Leme Bedje, die Begeisterung der Hardcores ist kaum zu beschreiben. Direkt am Strand gelegen, sauber und netter Empfang. Beim Einchecken tauschten alle einmal die Zimmer durch, dann erste Erkundungen. Gemeinsam wurden die Euros in Escudos getauscht und in die Kasse eingezahlt. Brösel hatte Schuhprobleme, welches die Gruppe mittels eines Shoppingdives lösen wollte, aber Camelschuhe sollten 30 € und einfache Plastiklatschen fast 50 € kosten. Was für eine Logik? Problem nicht gelöst, mussten halt Pflaster herhalten. Kein Problem für Hardcores.
16:45 Uhr
Stefan, der Basisbesitzer traf ein und die Gruppe stellte sich vor. Alle waren gespannt, da die Berichte im Internet von sehr gut bis ganz schlecht reichten. Glück gehabt, die Chemie stimmte und man verstand sich auf Anhieb bestens. Dann kurze Stressphase: Tauchgepäck auspacken und schnell zur Happy Hour.
Da sich alle erschöpft fühlten und Riesenhunger hatten, wurde beschlossen im hoteleigenen Restaurant zu speisen. Mit fatalen Folgen. Die Calzone von Brösel, Armin und Holgi entpuppte sich als hauchdünner Teich mit etwas Tomatenmark ohne jeglichen Inhalt. Sie glich eher einem Essen der im Untergrund sitzenden El Fatah als einem Abenddinner. Und auch der Grillfisch der anderen machte zwar satt, aber lecker? Selbst Katrin konnte diesmal dieses geflügelte Wort nicht über die Lippen bringen.
30.03.06
07:45 Uhr
Gut ausgeschlafen trafen alle Mitglieder zum nicht anders erwarteten nur befriedigendem Frühstück ein. Aber was bedeutet schon Essen für die Härtesten der Harten. Die Stimmung super.
08:45 Uhr
Klasse Briefing durch Stefan mit der Erkenntnis, dass die Großfischzeiten lange schon vorbei sind, das Tauchen aber wirklich sehr anspruchsvoll sein soll.
09:15 Uhr
Aufbruch zum ersten Tauchgang. Mit Equipment über den Beach, durch die hohe Dünung und rauspaddeln zum Schlauchboot mit 90 PS Außenborder. Das Boot kämpfte sich durch den hohen Wellengang, am Tauchplatz Strömung. Claudia als erste rein, aber zu abgekämpft und übel: Abbruch. „Uuuullricch“ bei drei Meter hohen Wellen muß auch gekonnt sein. Aber Knut konnte ja bei einigen anderen Reisen von den gestandenen Hardcores auch das lernen. Der Rest hat einen super Tauchgang erlebt.
Beim zweiten Tauchgang heftige Strömung, aber alle Hardcores dabei und alles gut. Da dies Brösels 400. Tauchgang war, ging die Happy Hour Rechnung natürlich an ihn. Anschließend alle zu Fuß zum Cafè Creol ( Tipp von Stefan aufgrund der schlechten Erfahrung vom Vorabend ). Feinmotoriker Brösel hat Katrin auf dem Weg eine Krücke an den Kopf gehauen. Die Hintergründe konnten bis heute nicht geklärt werden. Liebe tut weh. Das Essen super, der Wein bedingt genießbar. Mehr dazu später. Die Gruppe wurde von dem deutschen Ehepaar Hermann und Christa angesprochen und von El Präsidente an den Tisch gebeten. Die Beiden wirkten schwer verliebt und schwärmten voneinander. Nach ein paar Gläsern Wein wurde Christas Zunge etwas lockerer und Claudia erfuhr, dass Hermann fünf Jahre eine Geliebte hatte und diese Beziehung gerade erst beendet wurde. Je oller, umso doller…
Die Stimmung war klasse und so wurde der Abend bei Wodka auf der Dachterrasse im Hotel ausgeklungen. Hugo befand sich in Höchstform und sorgte für Bauchschmerzen nach all den Lachanfällen. Nico´s Stammspruch: „Eine rauch ich noch, dann geh ich schlafen!“ hörte man an diesem und anderen Abenden mehrfach. Gegen 24.00 Uhr gingen alle schlafen.
31.03.06
Der Wein oder Wodka? Leichte Übelkeit bei Armin, Brösel, Holger, Hugo und Nico… Die Anfahrt zum Tauchplatz war sehr anstrengend durch hohe Wellen, was nicht gerade zur Verbesserung des Zustandes der Hardcores beitrug. Der Tauchgang mit tanzenden Stachelrochen entschädigte aber für die Tortour. Armin griff sich beim Auftauchen eine der hinteren Leinen und musste kotzen. Am Boot hielt Claudia ihm die Hand und sorgte sich um ihn. Nach einer bestimmten Zeit bat Armin sie aber, die Hand doch bitte loszulassen, um auch endlich ins Boot klettern zu können.?????? Es lag eindeutig am Wein und dem wurde abgeschworen. Ingwer wurde seitdem zur Hauptspeise.
Beim zweiten Tauchgang blieb Armin ganz im Bett und ließ die Gruppe alleine losziehen. Na ja heißt ja nicht um sonst Senior. Brösel schaffte es tatsächlich, sich beim Anziehen selbst eine Reinzuhauen. Was für Typen…?!
Nach dem Tauchgang bekam El Präsidente Post vom Reisebüro. Nun hatten die Hardcores drei verschiedene Auskünfte zum Rückflug: einen Tag früher, am geplanten Tag oder einen Tag später. Die Frage blieb an diesem Tag ungeklärt.
Während der Happy Hour holte El Präsidente einen Brief von Thorsten an Armin raus. In seinem Schreiben beglückwünschte Thorsten Armin zur bestandenen Prüfung und erklärte ihn offiziell zum Divemaster. Dieses taten natürlich auch die anderen Hardcores und Armin (leichte Freudentränen im Auge) musste einen ausgeben.
Abends holte Stefan die Gruppe mit seinem Pick-up ab. Katrin, Claudia und Anja nahmen im Fond Platz, der Rest musste auf die Ladefläche. Begleitet von dem total durchgeknallten Hund Herrn Lehmann - dieser schaffte es im Höchsttempo neben dem Auto bis zum Lokal zu laufen und verbellte auf dem Weg noch umher gehende Passanten - ging es zum Restaurant „Fischermann“. Geführt wird das Lokal von dem Deutschen Uwe und seiner Frau Jutta und es gibt nur Fisch. Eigentlich nichts für Brösel, aber da musste er durch und sein Kommentar: Lecker! Na geht doch. Zwischendurch fiel mal eben das Licht aus und alle saßen im Dunkeln. Fischermann Uwe hatte jedoch vorgesorgt und schnell den hauseigenen Kompressor angeschmissen. Die Technik wissen nicht nur Taucher zu schätzen.
Die allabendliche Runde auf der Dachterrasse fand ohne Katrin statt. Alle kaputt und schnell ins Bett.
01.04.06
Frühstück wie immer. Der erste Dive wieder mit der kompletten Mannschaft, alle pünktlich angetreten. Auch bei diesem Tauchgang kämpften die Hardcores mit der heftigen Strömung, aber das war natürlich kein Problem.
Ein Problem hatte der Präsident allerdings zurück in der Basis. Er suchte seinen Bügel zum Aufhängen des Neoprenanzuges. Und suchte und suchte und suchte…und wurde nicht fündig. Wie war das gleich noch mit der Butter im Kühlschrank? „Schatz, wo ist denn die Butter? Armin hatte sein T-Shirt auf den Bügel gehängt und dieser war somit unsichtbar für Brösels Augen geworden! Wie ist das nur möglich? Aber Hauptsache das T-Shirt vom Senior hatte keine Falten.
Beim Schleppen der Tauchausrüstung zum zweiten Tauchgang ist der Hochdruckschlauch von Katrin geplatzt. Natürlich hatte Stefan Ersatz und das Problem war ganz schnell gelöst. Holgi versuchte eine Muräne zu filmen, die das allerdings nicht so witzig fand und schnappen wollte. Tja, liebe Muräne, dass klappt vielleicht bei anderen aber nicht bei einem Hardcorediver!
Und weil es Holgis 400.Tauchgang war, musste auch er die Happy Hour Runden übernehmen. An diesem Abend wurde es richtig stilvoll. Stefan brachte die Hardcores und mittlerweile in der Truppe aufgenommenen Gäste Anja, Rainer und Bernd ins Nobelrestaurant Atlantis. Ein richtig toller Schuppen mit Meeresblick und Livemusik und das ESSEN! Katrin verspeiste den von Nico bestellten Fisch, teilte dann aber noch fair. Delicious auch der Wein. Ohne Kopfweh und Übelkeit.
Hugo und Bernd schwächelten, gingen zu Bett und röhrten. Die anderen Hardcores gingen mit Stefan in eine Einheimischen-Musikkneipe. Dort wurden nicht nur geniale Livemusik von Wadu, sondern auch noch Drogen angeboten. Und wem natürlich? Unserem Präsidenten! Dieser lehnte selbstverständlich ab, konnte sich einen entsprechenden Spruch aber nicht nehmen lassen…
Die Dachterrassen-Abschluss-Runde fand nicht nur ohne Katrin und Hugo statt, nein aufgrund einer Sprite-Konfession von Hugo´s Seite fand diese mit Wasser statt. Was für ein Fettnäpfchen Hugo…
02.04.06 Tauchfreier Tag!
Ausschlafen bis 09.00 Uhr. Eine Wohltat. Das Frühstück dann aber mit schlechtem Kaffee. Claudia, Nico und Brösel zu Fuß zum 300 Meter entlegenen Kiosk: Wasser, Nüsse, Kekse, Cola und Sprite besorgen. Und was für ein Zufall? Direkt vorm Kiosk trafen die drei Wadu, den genialen Sänger vom Vorabend. Brösel teilte ihm sofort seine Begeisterung mit und fragte, wo man die CD´s kaufen könnte. Das hatte Wadu noch verstanden und erzählte, Brösel sollte am Flughafen schauen. Das war’s dann aber mit der Kommunikation. Wadu verstand kein Englisch und Brösel kein Französisch, jedenfalls nicht die Sprache. Trotzdem bestand Wadu darauf, die Drei zum Hotel zurück zu fahren. Sein Gesicht war zu komisch, als die Fahrt nach nur einer halben Minute endete.
Mittags wurde ein kleines Bier getrunken, danach hielten die Hardcores Mittagsschlaf ( einige sogar in zwei Etappen ). Während der Happy Hour wurde alles Bargeld zusammengekratzt und dann ging es zu Fuß zum Marktplatz. Das Restaurant Esplanada hatte drei verschiedene Weine im Angebot: guter Wein 20 €, mittlerer 16 € und Hauswein 4 €. Der Hauswein wurde sogar incl. Kopfschmerztabletten angeboten. Es entschieden sich alle für Bier. Das Essen war super, die Stimmung stieg. Dementsprechend spät ist es an diesem Abend auf der Terrasse geworden.
03.04.06
Info vom Reisebüro: Abflug doch wie „geplant“ - also einen Tag später. Frühstück und Treffen an der Basis wie gehabt. Nico hat den ersten Tauchgang abgebrochen, da Probleme mit dem Octopus ( abgeblasen ). Auch diesen hat Stefan souverän und wie selbstverständlich repariert, war alles zum nächsten Tauchgang wieder fit. Das eigentlich geplante Gruppenfoto für den daheim geblieben Hardcore Eddy konnte nicht gemacht werden, da Nico fehlte und fast im Dekobereich getaucht worden ist.
Vor dem zweiten Tauchgang dann Aufstellung für das Gruppenfoto mit Banner am Strand. Unser Gruß an unseren Eddy: „Eddy, DU BIST BEI UNS! sollte aufgenommen werden. Unser neu gewonnener Freund Rainer hatte eine Top-Kamera und die Bilder gemacht. Hier noch einmal ein Dankeschön an Reiner, die Bilder sind toll geworden! Den Tauchgang hat Holgi abgebrochen, da plötzlich Wassereinbruch in seiner Kamera und Armin hing mit Katrin beim Auftauchen an der falschen Leine am anderen Boot. Korrektur durch Hugo, alles kein Problem. Der frisch gebackene Divemaster Senior muss wohl noch mal Navigation üben.
Nach dem Tauchgang hat Senior Claudia in Ihrem Zimmer fast oben ohne erwischt, davon träumt er heute noch. Er wollte sie bitten, ein Foto vom Präsidium zu machen. Claudia kriegte fast einen Lachanfall. Das Präsidium saß – wie in der Ricola-Werbung – nur mit weißen Badetüchern bekleidet auf dem Bett. Jeder mit einem Jägermeister in der Hand. Während der Fotosession stürmten Nico und Hugo in bester SEK-Marnier auch noch das Zimmer. Die Party war komplett und die Happy Hour vorzeitig eingeläutet.
An der Bar wurden die Getränke immer grundsätzlich auf die Zimmernummer von Hugo und Brösel geschrieben. Der Brüller schlechthin: Die Beiden wurden auf der Liste als Mr. und Mrs. Krug geführt!
Abends ging es dann noch einmal zu Fischermann Uwe und Jutta: Die vorbestellten Lobster essen. Lecker, aber auch 30 € das Stück!!! El Präsidente konnte kein Verständnis für dieses Festmahl zeigen und hatte Mitleid mit seinen getöteten Unterwasserfreunden.
Der Abschlussumtrunk fand wie gehabt auf der Dachterrasse statt, bis auf Nico und Hugo sind auch alle pünktlich ins Bett. Die Beiden haben erst den Wodka gekillt und sind dann wiederum in Holgis und Sniors Zimmer gestürmt. Hugo hat sich auf Senior gestürzt und regelrecht unter sich begraben. Nur noch die Füße guckten raus. Am nächsten Morgen ist Senior mit Kreuzschmerzen aufgewacht…
04.04.06 Tagestour zum Blue Eye
Alle um 07:45 beim „vorbestellten“ Frühstück erschienen. Leider war nichts eingedeckt und es gab nicht einmal Kaffee.
Herr Lehmann hat beim Packen der Tauchsachen einen Einheimischen in den Arsch gebissen, fand dieser gar nicht lustig, Hugo aber umso mehr. Danach tanzten Senior und Hugo auch noch Sirtaki. Was für eine Show…
Mit einem Bus und Anhänger ging es in den Norden Sal´s. Anfangs wurden die Hardcores wieder wild von Herrn Lehmann begleitet, dieser gab an der Schnellstraße aber auf. Im Hafen angekommen wurde das Equipment auf ein kleines Fischerboot geladen und zum Tauchboot übergesetzt. Anschließend wurden alle zum 18-Meter Boot gebracht. An Bord erfolgte eine kurze Einweisung durch den portugiesischen Guide: gefährliche Luken im Boden, Treppen und Toiletteneingang gefährlich für den nicht eingezogenen Kopf. Draußen harter Seegang und die Rückenflosse eines Hais zu sehen. Der Seegang war nicht s für die Mägen einiger Besatzungsmitglieder. Ein normales Stehen oder Gehen war nicht möglich. Olaf, ein deutscher Reiseveranstalter, der uns begleitet hat bricht vollkommen zusammen und erwacht auch erst nach der Tour zurück an Land wieder zum Leben. Claudia – schon komplett aufgerödelt – musste plötzlich ganz schnell Richtung Backboard und die Hardcores alleine ziehen lassen. Hugo saß auf der Plattform und ließ alles raus. Poseidon Opfer zu bringen sind Hardcores ja schon gewohnt. Er war heilfroh, als er ins Wasser durfte und von da an ging es ihm besser. Unter dem ganzen Stress vergaß Katrin ihren Computer, Gott sei Dank hatte sie Brösel und seinen DC12 an Ihrer Seite. Derweilen wollte Claudia an Bord sterben, bekam aber einen Eimer mit Wasser über den Kopf geschüttet und wurde ins Equipment gepackt. Dann ist der portugiesische Guide mit ihr rein und endlich! Alle Hardcores waren unter Wasser wieder vereint und beim Blue Eye. Ein gigantischer Tauchgang folgte!
Auch der zweite Tauchgang an diesem Tag wurde unter härtesten Bedingungen getaucht. Die See immer noch stürmisch, Brösel zu früh im Wasser. Vier miteinander verbundene Grotten, in denen Langusten und Bärenkrebse zu finden waren. Katrin ist zwischenzeitlich einmal komplett an allen vorbeigezogen, konnte aber wieder eingefangen werden. Beim Auftauchen hatte sie eine Flosse verloren, aber wie das so ist bei den Hardcores: Sie wurde abgeschleppt und sicher an Bord gebracht!
Abends gab es dann Pizza und richtige Calzone mit tollem Ambiente und der anschließende Abschlussumtrunk fiel eher kurz aus, da alle kaputt und Bettfertig.
05.04.06 Letzter Tag!
Gestartet wurde mit einem längeren Frühstück und Strandbesuch. Allerdings mussten die Zimmer bis 12.00 Uhr geräumt sein. Da die Hardcores aber erst um 22.00 Uhr abgeholt werden sollten, schafften es Hugo und Holgi wenigstens ein Zimmer zu retten: Das von Claudia und Nico wurde also als Basis für den restlichen Tag genutzt. Mitsamt Gepäck, Handtüchern und ausreichend Toilettenpapier bewaffnet traten alle an.
Danach haben sich alle von Stefan verabschiedet und sich für die tolle Woche bedankt. Ein weiteres Dankeschön haben auch Claudia und Katrin den Hardcores ausgesprochen. Es ist nicht selbstverständlich, solch eine Unterstützung zu bekommen und deshalb haben die Beiden den Jungs richtige Haifischzähne als Zeichen des Dankes überreicht.
Zum Abschied schaltete das Hotel um 22:00 Uhr den Hardcores einfach das Licht aus, der Bus kam zu spät und der Flieger startet mit zwei Stunden Verspätung. Aber was soll’s:
Das macht den Hardcores gar nichts. Die haben schon andere Sachen erlebt und die nächste Reise ist auch schon in Planung.
Fazit dieser Reise: Kommentar unseres Präsidenten und des Präsidiums
Kapverden ist mit Sicherheit „eine“ Reise wert. Unter Wasser hält es nicht ganz mit dem Roten Meer mit. Stefan und seine Tauchbasis sei nochmals ein Riesen-Dank ausgesprochen. Er allein ist schon 50% der Reise wert. Die beiden Spinner, die ihn im Taucher Net verunglimpften, sollten am besten gar nicht beachtet werden. Sie scheinen einer Profilneurose zu unterliegen. Keiner der Hardcores hat das Experiment Kap Verden bedauert. Jetzt aber sparen alle für das große Abenteuer 2008 zu den
Coco Islands
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